Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin – gib dem Körper, was er braucht!

Die Orthomolekulare Medizin ist die Therapie mit Mikronährstoffen. Dazu zählen

  • Vitamine
  • Mineralien
  • Spurenelemente
  • Aminosöäuren (kleinste Eiweiße)
  • Fettsäuren.

Da meiner Meinung nach die moderne Zivilisationskost mikronährstoffverarmt ist und veränderte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten bei den allermeisten Menschen zu einem Mangel an einem oder mehreren dieser Mikronährstoffe führen, ist es mir persönlich sehr wichtig geworden, regelmäßig Vitalstoffe zu substituieren.

Damit beziehe ich eine ganz andere Position wie viele Therapeuten, die von einer zusätzlichen Einnahme solcher Pillen zur täglichen Nahrung entweder nichts halten oder dies sogar für schädlich halten. Es gibt sogar Therapeuten, die eine Behandlung mit ihren Heilverfahren ablehnen, wenn der Patient Nahrungsergänzungsmittel einnimmt. Dies kann ich nicht verstehen, denn einem Kranken – und nur der sucht einen Therapeuten auf – solche wichtige Stoffe vorzuenthalten, ist in meinen Augen mehr als grenzwertig.

Der menschliche Organismus braucht für seine Existenz Energie. Diese gewinnt er aus der Nahrung, die er täglich aufnimmt. Übersteigt die aufgenommene Nahrungsenergie den Energieverbrauch, legt der Körper für härtere Zeiten Depots an, um im Bedarfsfall von den Reserven leben zu können. Menschen mit Gewichtsproblemen können ein Lied davon singen, was eine hochkalorische Ernährung mit der Figur anstellt.

Im Prinzip ist das alles ja ganz einfach. Doch es stecken höchst komplizierte Prozesse dahinter, denn der Organismus muss im Rahmen des Stoffwechsels seine aufgenommene Nahrung zerkleinern, um sie in Energie umzuwandeln – das ist die wichtigste Funktion des Stoffwechsels. Für die Zerkleinerungs- und Ernergiegewinnungsaktionen werden viele Stoffe benötigt. Es sind genau die Stoffe, die in der Orthomolekularen Medizin therapeutisch eingesetzt werden.

Enzyme, die z.B. chemische Umwandlungsreaktionen in Gang bringen, setzen sich aus vielen verschiedenen Einzelstoffen zusammen. Doch um wirken zu können, muss ein Enzym eine integre Struktur aufweisen – und die kommt nur zustande, wenn alle Bausteine des Enzyms vorhanden sind. Fehlt auch nur ein einziger Baustein, kann der Körper das Enzym nicht bilden – er versucht es nicht einmal. Die mögliche Konsequenz: Gestörte Stoffwechselreaktionen, gestörter körperliche Strukturen (Haut, Haare, Nägel), gestörte Organfunktionen, keine Kraft und schlapp, gestörter Schlaf, nur schlechtes Konzentrationsvermögen, Lernstörungen jeglicher Art usw.. Allein die Zinkversorgung in der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den Jahren von 1988 – 1995 um etwa 17% verringert (Anke et. al.). Zink ist jedoch an über 100 Enzymen des menschlichen Stoffwechsels beteiligt. Und wer ist sich sicher, einen optimalen Zinkstatus im Körper zu besitzen? Enzyme (viele Enzyme enthalten Zink) können auch nur wirken, wenn der für sie geeignete pH-Wert (Säuregrad) gegeben ist. Doch meine Erfahrung zeigt, dass anhand eines Geschmackstest, bei den meisten Patienten eine Übersäuerung mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhanden ist.

Die Methoden der modernen Landwirtschaft, die industrielle Verarbeitung der Lebensmittel und die sauren Böden führen zu einer Verarmung der Lebensmittel an diesen wichtigen Vitalstoffen. Einerseits nehmen wir weniger Mikronährstoffe auf, andererseits ist der Bedarf wegen der Umweltgifte und stärkerer psychischer Belastungen gestiegen. Viele Menschen können die notwendige Menge an Mikronährstoffen kaum mehr über die Nahrung aufnehmen und rutschen langsam immer tiefer in ein Vitalstoffdefizit hinein. Ein Mangel dieser Biostoffe kann aber Krankheitssymptome auslösen. Als Beispiel will ich eine Ausprägung des Vitamin-C-Mangels beleuchten:

Vitamin C

Eine der wichtigsten Wirkungen des Vitamin-C ist der Aufbau des Bindegewebes. Vitamin-C formuliert zusammen mit anderen Mikronährstoffen die netzartigen Strukturen des Bindegewebes. Auch unsere Blutgefäße lassen im Mikroskop diesen, durch Vitamin-C gebildeten netzartigen Aufbau erkennen. Bei einem starken Mangel an Vitamin-C können die Gewebe und Blutgefäße unseres Organismus nicht mehr richtig gebildet und repariert werden.

Entzündung der Zunge mit EinblutungenUrsache in diesem Fall ist Skorbut, wie ein chronischer Mangel an Vitamin C bezeichnet wird, weil die Blutgefäßer im Laufe der Erkankung nicht mehr richtig erneuert werden können und so "undicht" werden.

Entzündung der Zunge mit Einblutungen
Ursache in diesem Fall ist Skorbut, wie ein chronischer Mangel an Vitamin C bezeichnet wird, weil die Blutgefäßer im Laufe der Erkankung nicht mehr richtig erneuert werden können und so „undicht“ werden.

Diese leidvolle Erfahrung mussten viele Seeleute früherer Zeiten machen. Lange Seereisen ohne Zufuhr von frischem Obst und Gemüse führten bei den Seefahren zu einem ausgeprägten Vitamin-C-Mangel, der sich anfangs in Zahnfleischbluten und lockeren Zähnen äußerte. Später griff die Krankheit auf die inneren Organe über, welche aufquollen, und am Ende stand der Tod durch innere Blutungen. Diese Erkrankung erhielt den Namen Skorbut.

Solche eindrucksvollen Symptome erkennen wir und unserer Zivilisation kaum mehr, wenn man vom gelegentlichen Zahnfleischbluten, welches aber nur selten mit einem Vitamn C-Mangel in Verbindung gebracht wird, einmal absieht. Aber es gibt auch eine andere Erkrankung, die im chronischen Vitamin-C-Mangel ihre Ursache haben kann: Die Arteriosklerose.

Arteriosklerose

Fakt ist, dass ein Vitamin-C-Mangel den Aufbau der Blutgefäße stören kann. Dabei entstehen mikrofeine ‚Lücken‘ in der Vernetzung der Gewebe der Blutgefäße. Diese Lücken dichtet der Körper automatisch ab. Er verwendet dazu Cholesterin, welches in der Medizin anerkannterweise die schuldige Substanz für Ablagerungen in den Blutgefäßen ist.

Mit Hilfe eines starken Leimes in Form eines Klebeeiweißes stärkt der Organismus das brüchige Blutgefäß und lässt so kleine Löcher/Lecks gar nicht aufkommen. Dieser Prozess läuft über lange Zeit ohne eine Ausprägung körperlicher Beschwerden ab. Erst in der späten Phase der Erkrankung kommt es zu deutlichen Leistungseinschränkungen bis hin zu Herzinfarkt oder Gehirnschlag (Apoplex). Der Zustand starker Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßen wird als Arteriosklerose bezeichnet. Die genauen Abläufe im Cholesterinstoffwechsel und weitere Hintergrundinformationen können Sie auf der CHOLESTERIN-Seite nachlesen.

Opfer der Evolution

Die Spezies Mensch hat wahrscheinlich im Laufe der Entwicklung die Fähigkeit verloren, Vitamin-C selbst zu bilden. Bei Tieren (mit wenigen Ausnahmen) ist das aber noch der Fall. Tiere, die selbst Vitamin-C bilden können, weisen auch im hohen Alter praktisch keine arteriosklerotischen Veränderungen auf. Meerschweinchen gehören zu den wenigen Tieren, die selbst kein Vitamin-C bilden können und auf die Zufuhr von Vitamin-C über die Nahrung angewiesen sind. Füttert man ein Meerschweinchen mit Vitamin-C-freier Nahrung, entwickelt es im Laufe des Lebens arteriosklerotische Ablagerungen. Erhält es aber ausreichend Vitamin-C, lassen sich diese Ablagerungen nicht feststellen. Arbeiten von Dr. Rath haben dies in eindrucksvoller Weise bestätigt – nachzulesen im  Buch Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt … aber wir Menschen.

Vitamin-C / Ascorbinsäure

Vitamin-C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Es ist uns bekannt als weißes Pulver in 100g-Dosen, erhältlich für wenig Geld in Drogerien und Apotheken. Dieses Pulver ist sehr sauer (pH-Wert von etwa 3, was dem hohen Säuregrad eines verdauungsaktiven Magens oder einer Cola [!] entspricht) und trägt bei regelmäßiger Einnahme zur Übersäuerung des Gesamtorganismus sicher bei. Es gibt aber auch nicht-säuerndes Vitamin-C. Dieses kostet zwar mehr, ist aber die gesündere Alternative.

Molekularstruktur der Ascorbinsäure

Molekularstruktur der Ascorbinsäure

Die natürliche, Säurefreie Form des Vitamin-C scheint auch noch besser zu wirken, wie Ergebnisse aus der Zooforschung zeigen. Menschenaffen können wie Menschen und auch einige wenige andere Tiere auch, kein Vitamin-C produzieren. Menschenaffen laufen zumindest in der Form, wie wir sie gerne in den Zoos betrachten, nicht frei auf der Straße herum und sind in der Anschaffung sehr teuer. Deswegen betreiben Zoos einen großen Aufwand in der Lebenserhaltung der Primaten, wobei die Gabe orthomolekularer Nährstoffe schon seit vielen Jahren eine große Rolle gespielt hat. Menschenaffen erhalten Vitamin-C-Dosen im Bereich bis zu 10g pro Tag. Die Obduktion verstorbener Primaten, die mit künstlicher Ascorbinsäure versorgt waren, zeigte, dass diese trotzdem arteriosklerotische Prozesse entwickelten. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden die wertvollen Tiere nur noch mit natürlichem Vitamin-C gefüttert. Menschenaffen sind nicht nur äußerlich dem Menschen sehr ähnlich, auch Stoffwechselprozesse und biologische Abläufe sind denen des Menschen vergleichbar. Daher sollte sich der kritische Leser dieser Zeilen Gedanken darüber machen, nicht doch auf natürliches Vitamin-C umzusteigen, weil der Nutzen einfach deutlich größer ist.

Und wenn Vitamin-C noch so angeboten wird, dass es auch im Darm aufgenommen werden kann, wäre das phantastisch! Vitamin-C wird nur in den ersten Darmabschnitten gut aufgenommen. Je weiter es den Weg durch den Darm findet, um so schlechter ist die Aufnahme. Deswegen stellt sich die Frage, wie sinnvoll es denn wirklich ist, Vitamin-C in sich verzögert auflösender Form zu sich zu nehmen, wenn diese das Vitamin erst in den letzten Darmabschnitten freisetzen? Es gibt hier intelligentere Präparationen wie z.B. in eine Wachsträgerschicht, die immer im ersten Darmabschnitt mit der besten Aufnahmefähigkeit bis zur völligen Auflösung schwimmt, eingearbeitetes Vitamin-C oder Vitamin-C in einer relativ niedrigen Dosierung, dafür aber mit Bioflavonoiden versetzt, welche als Regenerator für verbrauchtes Vitamin-C fungieren und dieses immer wieder „recyclen“.

Die richtige Menge Vitamin-C pro Tag

Zitronenbaum auf KorfuZitronen liefern Vitamin C. Seefahrer haben über Zitonen ihren Vitamin C - Bedarf gedeckt, um das Auftreten von Skorbut zu verhindern. 1536 erkannte Jaques Cartier die Ursache für Skorbut, James Lind untersuchte 1747 systematisch die Zusammenhänge. Für die damalige Zeit sicher kein einfaches Unterfangen, kannte man ja noch keine Vitamine, sondern schrieb man die gesundend machende und prophylaktische Wirkung der Zitronen der enthaltenen Säure zu.

Zitronenbaum auf Korfu
Zitronen liefern Vitamin C. Seefahrer haben über Zitonen ihren Vitamin C – Bedarf gedeckt, um das Auftreten von Skorbut zu verhindern. 1536 erkannte Jaques Cartier die Ursache für Skorbut, James Lind untersuchte 1747 systematisch die Zusammenhänge. Für die damalige Zeit sicher kein einfaches Unterfangen, kannte man ja noch keine Vitamine, sondern schrieb man die gesundend machende und prophylaktische Wirkung der Zitronen der enthaltenen Säure zu.

Auch über die täglich benötigte Menge an Vitamin-C gehen die Meinungen heftig auseinander. Im deutschen Raum liegt die Empfehlung der täglichen Vitamin-C-Aufnahme der „DGE – Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ bei 100mg po Tag. Im amerikanischen Raum werden bis zu 2.500 mg -das 25facher der DGE-Empfehlung- oder sogar noch mehr vorgeschlagen. Linus Pauling, der zweifache Nobelpreisträger (Chemie und Medizin) forschte sehr viel zur Wirkung des Vitamin-C und empfahl Höchstdosen von 6.000mg – 18.000mg. Pauling wurde 93 Jahre alt. Seine Anhänger führen sein hohes Lebensalter auf die hohe tägliche Einnahme zurück. Pauling äußerte sich 1986 (siehe „das Vitaminprogramm“):

Die optimalen täglichen Vitaminmengen sind bei weitem größer als die Mengen, die wir mit unserer täglichen Nahrung heute zu uns nehmen können.“

Die Diskrepanz zwischen den Empfehlungen aus Übersee und der DGE ist sehr groß und unverständlich, die Konsequenzen eines chronischen Vitamin-C-Mangels jedoch recht drastisch. Und die Gefahr, in einen chronischen Mangel zu geraten, ist offenbar sehr leicht: 30min Stress verbrauchen etwa 20 mg Vitamin-C, das Rauchen einer Zigarette raubt etwa 15mg des wichtigen Mikronährstoffs. Die einfache Rechnung: Die maximale Arbeitszeit eines gesressten (körperlich / psychisch) Arbeitnehmers sollte 2,5 Stunden nicht überschreiten, denn sonst würde er in einen chronischen Mangelzustand geraten, und Raucher mit einem Konsum von 7 Zigaretten und mehr pro Tag dürf(t)en überhaupt nicht arbeiten. Reichen daher 100mg pro Tag wirklich?

Studien an Bevölkerungsgruppen, die wie unsere Vorfahren als Jäger und Sammler leben, ergaben eine tägliche durchschnittliche Aufnahme an von im Bereich von 300 bis 400 mg (USA ca. 50 bis 70mg täglich). Eine Untersuchung bei 12.000 Amerikanern ergab bei einer Vitamin C – Aufnahme von 300 bis 600 mg eine drastische Verringerung der Sterblichkeit durch Herzerkrankungen und Krebs. Wie aus der Tabelle unten hervorgeht, stellen Säugetiere das 10- bis 30-fache der beim Menschen empfohlenen Vitamin C – Tagesdosis selbst her!

Vitamin C – Produktion verschiedener Säugetiere umgerechnet auf das Gewicht des Menschen

Säugetier Produktion in Gramm
Ziege 2,2 – 13
Rind 1,1 – 1,5
Schaf 2
Kaninchen 1,5 – 15
Ratte 2,8 – 15
Katze 0,4 – 2,8
Hund 0,4 – 2,8
Schwein 0,6

Quelle: M.l Gesche, Herzaktive Nährstoffe, 3. Auflage Seite 64

Alle Mikronährstoffe sind wichtig

Armes Gemüse - Armer Mensch Armes Gemüse - Armer Mensch Über verschiedene Medien bekommen wir immer wieder zu hören, "alles, was wir brauchen, nehmen wir über die Nahrung zu uns - die Einnahme von Nahrungsergän- zungsmitteln ist unnötig und sogar eher schädlich". Doch die Studienzahlen scheinen ein anderes Bild zu ergeben. Die Frage ist: Wem nützt es, wenn es aufgrund von Mikronährstoffmangel zu Krankheiten kommt?

Armes Gemüse – Armer Mensch
Armes Gemüse – Armer Mensch
Über verschiedene Medien bekommen wir immer wieder zu hören, „alles, was wir brauchen, nehmen wir über die Nahrung zu uns – die Einnahme von Nahrungsergän- zungsmitteln ist unnötig und sogar eher schädlich“.
Doch die Studienzahlen scheinen ein anderes Bild zu ergeben. Die Frage ist: Wem nützt es, wenn es aufgrund von Mikronährstoffmangel zu Krankheiten kommt?

Vitamin-C spielt eine tragende Rolle für unser Immunsystem und den Körperstoffwechsel. Ein Vitamin-C-Mangel hat also auch Auswirkungen in diesen Bereichen. Doch nicht nur Vitamin-C ist für uns wichtig, die anderen Mikronährstoffe sind es auch! Die Gruppe der B-Vitamine ist notwendig für die Verstoffwechselung der Eiweiße und der Kohlenhydrate. Fehlen bestimmte B-Vitamine, können die Eiweiße nicht in ihre kleinsten Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt werden. Dieser Prozess ist für das Funktionieren des menschlichen Organismus notwendig, denn aus Aminosäuren werden nicht nur Hormone gebildet, sie sind auch für die Vernetzung der bindegeweblichen Strukturen unverzichtbar. Deswegen sollten wir darauf achten, alle diese Mikronährstoffe ausgewogen zu uns zu nehmen.

Mangel an Mikronährstoffen in der Nahrung

Leider ist unsere Nahrung an Mikronährstoffen verarmt. Ernährungswissenschaftler des Schwarzwald-Sanatorium Obertal erwarben stichprobenartig zwei identische Lebensmittelkörbe (Supermarkt und Wochenmarkt). Sie kauften frisches Gemüse und Obst wie Brokkoli, Bohnen, Fenchel, Kartoffeln, Möhren, Spinat, Äpfel, Bananen und Erdbeeren und ließen es auf den Vitalstoffgehalt untersuchen. Die Analyseergebnisse wurden mit der offiziellen Nährstofftabelle des Pharmakonzerns Geigy (1985) verglichen:

Untersuchung Sanatorium Oberthal / Lebensmittellabor Karlsruhe:

Mineralien / Vitamine in mg pro 100g 1985 1996 20002 Verlust in % in 1996 Verlust in % in 2002
Broccoli Calcium 103 33 28 -68 -73
Folsäure 47 23 18 -52 -62
Magnesium 24 18 11 -25 -55
Bohnen Calcium 56 34 22 -38 -51
Folsäure 39 34 30 -12 -23
Magnesium 26 22 18 -15 -31
Vitamin B6 140 55 32 -61 -77
Kartoffel Calcium 14 4 3 -70 -78
Magnesium 27 18 1 -33 -48
Karotte Calcium 37 31 28 -68 -24
Magnesium 21 9 6 -58 -75
Spinat Magnesium 62 19 15 -68 -76
Vitamin C 51 21 18 -58 -65
Apfel Vitamin C 5 1 2 -89 -60
Banane Calcium 8 7 7 -12 -12
Folsäure 23 3 5 -84 -79
Magnesium 31 27 24 -13 -23
Vitamin B6 330 22 18 -92 -95
Erdbeere Calcium 21 18 12 -14 -43
Vitamin C 60 13 8 -67 -87

Quelle: Agilpharma/J. Zeiske 2006

Diese Ergebnisse sollten uns alle wachrütteln, denn das enorme Vitalstoffdefizit hat starke Auswirkungen auf unsere Gesundheit (Eine zweite Studie zu diesem Thema finden sie in SÄURE-BASEN-HAUSHALT).

Eigeninitiative

Über Mikronährstoffe und ihr Wirken auf den Gesamtorganismus sowie über ihre Rolle bei der Entstehung von Krankheiten könnte an dieser Stelle noch viel geschrieben werden. Nehmen Sie die bisherigen Ausführungen als Anlass, sich einmal mit diesem ganzen Komplex intensiver zu beschäftigen.

Macht es dann nicht Sinn, auf einen ausgeglichenen SÄURE-BASEN-HAUSHALT zu achten und alles dafür zu tun, dem Körper wirklich all  Einzelbausteine der Orthomolekularen Medizin für einen geordneten Stoffwechsel zur Verfügung zu stellen? Hier darf ich auf die KRYPTOPYRROLURIE – einer Stoffwechselstörung im Rahmen der Blutbildung – verweisen, die zusätzlich zu einer Mikronährstoffverarmung führt.

Aber die Liebe ist das einzige radikale Vitamin für Leib und Seele.
(Diotima [Platon])

Wichtig:


Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter ANFRAGEN ZU THERAPEUTEN nach.


Ich bedanke mich für Ihr Verständnis!

HIER können Sie den Erstanamnesebogen downloaden oder ausdrucken.

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